Zum Frühlingsanfang in der Heide

Gemeinsam begaben wir uns in einem Teil des großen Landschaftsschutzgebietes auf Frühlingsspurensuche. Und wir wurden fündig:

Star, Eichelhäher, Schwarz- und Buntspecht sowie ein bereits sehr aktives schwarzes Eichhörnchen konnten wir hören und sehen, auch unübersehbare Zeichen froschiger Hochzeitsrituale – für Mitte März sehr zeitig! Vorsichtig holte unser Pädagoge etwas Froschlaich aus dem Tümpel. Unglaublich, dass aus so einem Kugelgewimmel bald kleine Kaulquappen schlüpfen werden!

Auch in der Pflanzenwelt hatte der Frühling unübersehbar Einzug gehalten. Die meisten Waldpflanzen trugen zarte Knospen, einige befanden sich bereits im Mausohrstadium. Vom letzten Jahr übrig gebliebene Hagebutten dienen nun den Vögeln als wertvolle Vitamin-C-Lieferanten.

Unser Pädagoge zeigte uns dann auch ein unsichtbares Zeichen des Frühlings: Die Wurzeln der Bäume haben mit der Wasserziehung aus der Erde begonnen. Er kratzte vorsichtig etwas Birkenrinde ab und binnen Sekunden rannen kleine Wassertropfen herab: Verirrt man sich jetzt als Mensch in den Weiten der sächsischen Wildnis, kann man nicht mehr verdursten!

Natürlich war zwischendurch auch Zeit für Picknick, Spiel und Spaß. Wieder einmal durften wir mit allen Sinnen einen rundum gelungenen Sachkundeerkundungstag erleben!

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